Die evangelische Jugendarbeit erarbeitet ein Präventionskonzept zum Thema "sexuelle Gewalt"

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Die Konferenz der Nordelbischen Jugendpfarrämter und die Vollversammlung der Nordelbischen Jugendvertretung haben am 26.02.2011 gemeinsam zur „Prävention sexueller Gewalt“ gearbeitet.

Ergebnis 1.: "Die Konferenz der Nordelbischen Jugendpfarrämter und die Vollversammlung der Nordelbischen Jugendvertretung beschließen die Bildung einer Arbeitsgruppe zur "Weiterentwicklung der Selbstverpflichtungserklärung für ehrenamtliche Mitarbeitende in der Kinder- und Jugendarbeit".  Der Gruppe sollen mindestens angehören: 1 Vertreter/in des NEJA, 1 Vertreter/in der Konferenz der NE-Jugendpfarrämter 1 Vertreter/in der VV der NEJV. Diese Gruppe erhält das Mandat, die Selbstverpflichtungserklärung gegebenenfalls zu überarbeiten, die Diskussion in ein Präventionskonzept für die evangelische Jugend in der Ev.-Luth Kirche Nordelbien zusammen zu fassen und in die Diskussion innerhalb der Kirchenleitung einzubringen."

Zur Arbeitsgruppe gehören: Anja Weichert, Siegmar Grapentin, Stephan Kruse und Anna-Lena Theus.

Ergebnis 2: Der Entwurf für eine Selbstverpflichtung, der seit September 2010 in vielen Gremien und Arbeitszusammenhängen der ev. Jugendarbeit diskutiert worden ist, wurde weiter entwickelt. Hier sind die Rückmeldungen aus den Kirchenkreisen, die Ergebnisse der Arbeitsgruppen auf dem Fachtag am 10. Febraur in Hamburg und die gemeinsame Arbeit während der Konferenz eingeflossen.

Der Text soll allerdings in ein umfassendes Konzept eingearbeitet werden. Dabei geht es vor allem darum, die institutionellen Bedingungen zu klären.Dies sind z.B.:  "

  • Transparente Information über AnsprechpartnerInnen für Gemeinden, Regionen, Kirchenkreise, Landeskirche" ,
  • "Handlungsanweisungen: Was ist im Krisenfall zu tun? - Differenziert für Haupt- und Ehranamtliche",
  • "Klärung von Fragen zu einem erw. polizeilichen Führungszeugnis". usw.

Denn bevor von Jugendlichen verlangt werden kann, eine Selbstverpflichtung zu unterschreiben, muss sich "die Kirche" positionieren. Die Kirchenleitung der Nordelbischen Ev.-Luth. Kirche hat ihrerseits die "Genderstelle" beauftragt den Prozeß und die Arbeit zur Prävention zu bündeln. Hier fliessen die Ergebnisse aus der Jugendarbeit in ein Gesamtkonzept ein.

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